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Schwangerschaft

Schwangerschaft und Traditionelle Chinesische Medizin

Naturheilkunde bei Schwangerschaftsbeschwerden

Übelkeit und Erbrechen

Mit Übelkeit und Erbrechen haben viele schwangere Frauen in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten mehr oder weniger zu kämpfen... Es gibt oft einen Zusammenhang zu einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel. Vielen Frauen hilft es daher, über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten einzunehmen. Auf stark gewürzte und fettige Speisen sollten sie verzichten. Die TCM kann unter oft mit einfachen Mitteln - hier hilft oft eine kurze Serie von Akupunkturbehandlungen - schnell und gefahrlos die Übelkeit reduzieren.

Krampfadern, Hämorrhoiden 

Die Neigung zu Krampfadern und Hämorrhoiden ist meist erblich bedingt. Sie Venen werden während der Schwangerschaft durch das erhöhte Blutvolumen stärker belastet und der erhöhte Progteronspiegel entspannt die Muskulatur der Blutgefäße. Zur Vorbeugung sollten Sie langes Stehen vermeiden, die Beine beim Sitzen nicht übereinander schlagen, Gymnastik und Beinmassagen machen sowie die Beine so oft es geht hochlegen. Kaltes Abduschen vom Fuss zum Bein ist sinnvoll. Bei akuten Schmerzen helfen Umschläge mit Hamamelisrindenwasser sowie Abwaschungen mit Apfelessig.

Sodbrennen, Durchfall, Verstopfung

Viele Beschwerden lassen sich mit geeigneter Veränderung der Ernährungsgewohnheiten lindern oder heilen. In der Regel kann ihnen ihr Arzt und ihre Hebamme dabei weiterhelfen. Vorbeugend wirkt eine gesunde Ernährung mit vielen Vollkornprodukten sowie ausreichender Flüssigkeitszufuhr durch Suppen, Frucht- und Gemüsesäfte sowie Kräutertees. Gegen akute Verstopfung helfen getrocknete Pflaumen, Feigen, Rhabarber sowie die meisten grünen Blattgemüse. Eine höhere Menge Magnesium führt ebenfalls zu einem weicheren Stuhl.

Müdigkeit

Ob es an der Hormonumstellung, den körperlichen Veränderungen oder der emotionalen Anspannung liegt, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen treten bei fast allen Frauen während der Schwangerschaft auf. Nutzen Sie Ihre Schwangerschaft ganz bewusst zur Entspannung und ruhen Sie sich aus, so oft es geht. 

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft können viele Ursachen haben. Der stetig wachsende Bauch übt im Lauf der Schwangerschaft immer mehr Druck auf die Gelenke aus und zwingt die Frauen zu einer anderen Haltung. Bei falschem Heben und schlechter Haltung verschlimmern sich die Schmerzen. Sorgen Sie für eine Entlastung des Rückens, indem Sie den Oberkörper immer gerade halten und beim Bücken immer in die Hocke gehen. Und stärken Sie Ihren Rücken mit Rückenschwimmen und spezieller Gymnastil zum Beispiel auf einem Gymnastikball. Auch bestimmte Tanz- und Körperübungen können helfen. Bei Ihrer Ernährung sollten Sie jetzt besonders auf Kalzium- und Magnesiumlieferanten achten. Essen Sie viel grünes Gemüse und Salate, Fisch und Milchprodukte sowie Nüsse und Mandeln. Weizengrassaft, Schachtelhalmtee und Beinwellinfus liefern alle wichtigen Vitamine und Mineralien, um Rückenschmerzen vorzubeugen.

Hoher Blutdruck, Wassereinlagerungen

Hoher Blutdruck kann eine Gefahr für das Kind bedeuten, da es eventuell in der Folge nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Es ist also besonders wichtig, den Blutdruck im Normalbereich zu halten. Körperliche Bewegung ist eines der besten Mittel dazu. Vermeiden Sie Stress und sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung. Knoblauch, Petersilie, Gurken und Zwiebeln, möglichst roh gegessen, helfen den Blutdruck zu senken. Hopfen, Passionsblume, Weißdorn und Brennesseltee sind ebenfalls zu empfehlen. Viele Frauen leiden unter geschwollenen Beinen und Füßen, die durch Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) entstehen. Falls es nur Ödeme sind und keine Erhöhung des Blutdrucks und kein Eiweiß im Urin zu finden ist, so ist dies nicht besonders schlimm. Oftmals hilft schon ein Hochlegen der Beine und einige Tassen Brennesseltee. Hartnäckige Ödeme sollten jedoch immer vom Arzt untersucht werden, denn Ödeme können auf eine  Schwangerschaftsgestose hinweisen und gefährlich für Mutter und Kind werden.