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Gynäkologische Störungen

Gynäkologie und TCM: Behandlungsgebiete„Frauen sind kompliziert “ - Stimmt !  Genau aus diesem Grund eignet sich die chinesische Medizin so gut zur Behandlung von gynäkologischen Krankheitsbildern. Eine gynäkologisches Erstgespräch beinhaltet die Erfassung sämtlicher Symptome  und erlaubt somit eine ganz individuelle Therapie jeder Frau.
In der westlichen Medizin können  wir dagegen meistens nur  eine Hormonbehandlung oder eine Operation anbieten, welche dann für jede Frau mehr oder weniger „ gleich “ ist. In der chinesischen Medizin fragen wir gezielt nach der Monatsblutung, der Farbe, der Menge, der Konsistenz, den Schmerzen, begleitenden Symptomen wie z.B. Brustspannen, aber für uns sind auch Allgemeinsymptome, wie  z.B. Verdauung, Schlaf, Hitze oder Kälteempfinden wichtig für Diagnose und Behandlung. Somit können wir für jede Patientin eine individuelle Therapiestrategie  ausarbeiten und dementsprechend Akupunktur, chinesische Heilkräuter oder Diätetik empfehlen. Die Behandlung mit chinesischer Medizin kann auch parallel zur schulmedizinischen Therapie eingesetzt werden.

Endometriose

Bei Endometriose finden sich im Bauchraum versprengte Zellhaufen von Gebärmutterschleimhaut. Endometriose kann in sehr unterschiedlicher Ausprägung Beschwerden machen, typisch ist ein sehr starker Periodenschmerz. Das Eintreten einer Schwangerschaft kann bei Endometriose erschwert sein, auch die Erfolgsrate bei künstlicher Befruchtung ist geringer. Die Endometriose wird meistens durch eine Bauchspiegelung diagnostiziert und behandelt. In der weiteren Therapie kommen Hormone z.B. die „ Pille “ zum Einsatz. Die chinesische Medizin eignet sich bei der Endometriose sehr gut zur Schmerztherapie
sowie zur Kinderwunschbehandlung. Es liegt aus sicht der TCM immer eine Stagnation von Qi und Blut und eine Ansammlung von altem Blut vor. Es kann Hitze oder Kälte oder ein Mangel an Körpersubstanzen dazukommen. Die Behandlung wird mit blutbewegenden und ggf. wärmenden oder kühlenden Arzneimitteln
durchgeführt. Eine begleitende Akupunktur ist häufig sinnvoll.

Uterus Myomatosus

Es liegt eine knotige Vergrößerung der Gebärmutter vor, welche sich oft mit einer verstärkten Monatsblutung oder auch Schmerzen bemerkbar macht. Mach westlicher Medizin wird häufig eine Hormontherapie oder eine Operation mit totaler oder teilweiser Gebärmutterentfernung angeraten. Aus Sicht der chin. Medizin bilden die sogenannten Myome, wenn im Körper der Frau nicht nur viel Stagnation,mit aufgestautem Blut  sondern auch zusätzlich noch Nässe, Schleim und ggf Hitze vorliegen. Da sich bei den Myomen viel Materie gebildet hat ist die Therapie über mehrere Monate mit chin.Heilkräutern notwendig. Myome bis zu 5 cm können sich verkleinern, größere Muskelknoten sind schwierig bis gar nicht aufzulösen. Mit Chinesischer Medizin lässt sich zumindest oft die Blutung oder der Schmerz regulieren, so dass z.B. eine Operation nicht erforderlich ist.

Zyklusstörungen

Unter diesem Begriff fassen wir hier Veränderungen des Blutungsverhaltens, d.h. zu starke, zu schmerzhafte zu häufige oder zu unregelmäßige  Blutungen,  zusammen. Außerdem können störende Symptome wie Brustspannen, Blähungen, Kopfschmerzen vorliegen. All diese Symptome können sich durch Mangel oder Fülle , durch Stagnation, durch Hitze oder Kälte herausbilden. Das genaue Dysharmoniemuster muss im Erstgespräch unter Berücksichtigung des Zungen oder Pulsbefundes herausgearbeitet werden. Der Einsatz von Akupunktur oder Kräutern orientiert sich am Zyklus d.h. es werden z.B. verschiedene Kräutermischungen bei der Blutung selbst bzw in den  Tagen dazwischen verwendet. Eine Behandlung ist meistens über 3 Monate erforderlich.

weitere Informationen z.B. zu PMS, Klimakterium, PCO-Syndrom folgen demnächst ..